Sicherheit
Pferdekauf mit Bedacht
Ein Pferdekauf ist eine große Entscheidung — emotional wie finanziell. Diese wenigen Schritte schützen Käufer und Verkäufer gleichermaßen.
1. Niemals Geld senden, ohne den Verkäufer zu prüfen
Zahlen Sie keine Anzahlung, Reservierungsgebühr oder „Transportkosten“, bevor Sie den Verkäufer persönlich getroffen und das Pferd oder die Ausrüstung gesehen haben. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn der Verkäufer auf Eile drängt, Zahlung in Kryptowährung oder eine Überweisung auf ein ausländisches Konto verlangt.
- Kommunizieren Sie über HORSELA-Nachrichten — so gibt es im Streitfall einen Nachweis.
- Prüfen Sie, ob der Verkäufer als „Geprüfter Verkäufer“ gekennzeichnet ist.
- Bitten Sie um zusätzliche Fotos und ein Video des Pferdes in Bewegung mit dem heutigen Datum.
2. Ankaufsuntersuchung
Wir empfehlen immer eine Ankaufsuntersuchung (AKU) durch einen unabhängigen Tierarzt Ihrer Wahl — nicht durch einen vom Verkäufer vorgeschlagenen. Bei Sportpferden sollten Sie Röntgenaufnahmen der Beine und des Rückens in Betracht ziehen.
3. Dokumente prüfen
Ein Pferd, das verkauft wird, muss einen Equidenpass und eine UELN haben. Vergleichen Sie die Beschreibung im Pass (Farbe, Abzeichen, Mikrochip) mit dem tatsächlichen Pferd. In HORSELA-Anzeigen ist die UELN nie öffentlich — der Verkäufer teilt sie direkt mit ernsthaften Interessenten.
4. Probereiten
Vereinbaren Sie ein Probereiten, am besten mit Ihrem Trainer. Sehen Sie sich das Pferd auch im Stall an: Wie verhält es sich beim Putzen, Beschlagen und Verladen in den Anhänger?
5. Verdächtige Anzeigen melden
Jede Anzeige hat die Schaltfläche „Anzeige melden“. Unser Team prüft Meldungen innerhalb von 24 Stunden und entfernt Anzeigen, die gegen die Regeln verstoßen — auch solche, die das Tierwohl gefährden.